
Dezentrale Lüftungsanlagen sind für den Einbau in Außenwände von Gebäuden in vorbereitete Öffnungen in der Außenwand des Gebäudes konstruiert. Bei einem Neubau können diese Öffnungen schon bei der Planung berücksichtigt werden. Bei der Gebäudesanierung werden nachträgliche Kernlochbohrungen in die Gebäudeaußenwand gefertigt.

Für die Installation benötigen Sie:

Statt durch eine Kernlochbohrung kann das Lüftungsrohr des Gerätes auch mittels Rohbauträger in die Wand eingesetzt werden. Der Rohbauträger besteht aus EPS (Expandiertes Polystyrol) und wird während der Rohbauphase in die Wand eingemauert, was die nachträgliche Kernlochbohrung überflüssig macht. Der Rohbauträger kann beliebig an die Wandstärke angepasst werden. Ab 365 mm Mauerdicke werden zwei Rohbauträger kombiniert.
Bei der klassischen Montage durch die Wand wird mittels Kernlochbohrung oder Rohbauträger der Lüfter in eine Außenwand verbaut.


Mit dem Fensterlaibungskit wird die Luft um 90 Grad nach außen geleitet und an der Fensterlaibung herausgeführt. Dies sorgt für eine dezente Optik sowie höheren Schallschutz.
Montage einer dezentralen Lüftungsanlage
Es gibt Situationen, in denen eine Durchführung des Lüftungsrohres durch eine Außenwand nicht möglich ist. Im Dachgeschoss greift man daher auf die sogenannte Dachdurchführung zurück. Sie ermöglicht die Einbindung des Lüfters in das Dachgeschoss. Hierbei gibt es optisch ansprechende Lösungen für verschiedene Schindeltypen und -farben. Der Kniestock muss dabei mindestens 500 mm betragen.


Die Kellerdurchführung ermöglicht den Einbau von dezentralen Lüftungsgeräten in Kellerräumen. Sie ist einsetzbar bis zu einem maximalen Abstand von 350 mm zwischen Kellerdecke und Oberkante Erdreich. Von Vorteil ist eine Drainage für den Kondensatablauf, die idealerweise bereits integriert sein sollte. Daneben muss ein Schacht in ausreichender Größe zur Verlegung des Steigrohres und Rohrbogens ausgehoben werden.