Die Auswirkungen der Luftqualität auf die Gesundheit sind so deutlich, dass einige Berufsgenossenschaften es sich bereits zur Aufgabe gemacht haben dieses Thema in Arbeitsräumen von Schulen und Firmen zu beobachten.
Die Lösung zu dieser Herausforderung ist natürlich die richtige Lüftung. Eine Herangehensweise dabei ist traditionelle Fensterlüftung, die unter anderem als Stoßlüftung in regelmäßigen Abständen und Querlüftung über gegenüberliegende Fenster empfohlen wird. Der Wohlfühleffekt frischer Luft tritt sofort ein. Etwas schwieriger ist es jedoch, eine ausreichende Luftwechselrate sicherzustellen, auch die abgelegeneren Ecken zu versorgen und die Luftfeuchtigkeit und -temperatur (und somit auch die Heizkosten) ausgeglichen zu halten.
Um diese Faktoren zusätzlich zur Frischluftzufuhr zu bewerkstelligen, wurde die kontrollierte Lüftung über Lüftungsanlagen entwickelt. Hier wird über in die Wände eingebaute Lüftungsanlagen für regelmäßigen Luftaustausch gesorgt. Verbrauchte Luft und die darin enthaltenen Partikel werden aus dem Raum abtransportiert, während frische Außenluft zugeführt wird, oft über Filter von unerwünschten Stoffen befreit. Wichtig ist hierbei der Austausch mit frischer Außenluft, da durch die reine Umwälzung und Filterung der Raumluft der O2-/CO2-Gehalt als ein entscheidender Faktor nicht verbessert werden kann.
Es gilt: Nur frische Luft bringt gesunde Luft. Eine durchdachte Anordnung der Lüftungselemente gewährleistet den Luftaustausch im gesamten Raum. Modelle mit Feuchte- und Wärmerückgewinnung sind besonders energieeffizient und sorgen für gleichmäßige Erhaltung eines gesunden und angenehmen Raumklimas mitsamt der richtigen Luftfeuchtigkeit.
Nachteil dieser Lüftungsmethode: sie muss eigentlich bereits bei der Planung des Gebäudes berücksichtigt werden. Es sei denn, man verwendet nachträglich einbaubare Lüftungsanlagen, wie die der Firma Blauberg Ventilatoren aus München. Diese können durch eine Kernlochbohrung in die bereits bestehende Wand eingesetzt werden und nach Stromanschluss direkt in Betrieb genommen werden. Da sie ohne zentrale Verrohrung einzeln in die verschiedenen Räume eingesetzt werden können, nennt man sie „dezentrale Lüftungsanlagen“. Installation und Bedienung solcher Anlagen sind simpel und benutzerfreundlich gestaltet. Dank vielfältiger Einstellungsmöglichkeiten kann beispielsweise die Lüftungsintensität zu verschiedenen Tageszeiten ausgewählt werden und so die Lüftung der Räumlichkeiten an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.
Mit Hilfe dieser Lüftungsanlagen kann eine ausreichende und gesundheitsfördernde Lüftung nach gängigen Richtlinien gewährleistet und kontrolliert werden und so die eigene Gesundheit und die der Mitarbeiter und Mitbewohner geschützt werden.