
Hallo, ich bin Gerald Hanebald und berichte euch hier meine Erfahrung zu einer neuen Lüftungsanlage und Steuerung.
Früher habe ich als Dachdecker gearbeitet. Derzeit habe ich ein privates Bauvorhaben und habe dort eine zentrale Lüftungsanlage eingesetzt. Die Herausforderung dabei lag darin ein System einzusetzen, das auch für mich als Laie leicht zu verstehen und zu montieren ist. Ich habe mich im Vorfeld stark mit dem Thema auseinandergesetzt und in meinem Fall entschieden, dass ich um den Einsatz eines zentralen Lüftungssystems nicht herumkomme. Für mich war sowohl eine angenehme Luftqualität durch Filterung und ständige Frischluftversorgung ausschlaggebend als auch die Möglichkeit der Wärmerückgewinnung im Winter und Kühlung über Bypass im Sommer.
Zudem war es mir wichtig einen Hersteller zu haben, der auch meine Bedürfnisse versteht. So bin ich auf die Firma Blauberg Ventilatoren gestoßen, die das passende System und einen brauchbaren Support bietet. Um meine Erfahrung zu teilen, aber auch Kritik zu nehmen, bat mich Blauberg einen Erfahrungsbericht zum eingesetzten System zu schreiben.

Als absoluter Anfänger in der Welt der zentralen Lüftungstechnik hatte ich zu Beginn doch starke Zweifel, ob der Selbsteinbau eine gute Idee war. Wo fange ich überhaupt an? Wie verlegt man die Rohre? Gibt es einen Plan? Wo stelle ich das Gerät auf? Wie muss das Gerät in Betrieb genommen werden? Fragen über Fragen… Hier muss man Blauberg wirklich zugutehalten, dass die Mitarbeiter sehr viel Geduld mit mir hatten. Und ich muss auch sagen, ohne handwerkliches Geschick und Wissen würde ich so ein Do-it-yourself-Projekt nicht empfehlen.
Zu Beginn also erstmal der Plan für die Lüftung. Dieser wurde seitens Blauberg kostenlos als Auslegungsvorschlag nach allen gängigen DIN-Normen erstellt und zwar so, dass ich meinen Wunsch Heizkosten zu sparen, voll erfüllt bekam. Mit dieser Lüftungsauslegung kann auch jeder Energieberater arbeiten und eine KfW-Förderung beantragen.
Als nächstes musste ich mich mit der Verlegung der Rohre auseinandersetzen. Nur wie? Auch hier hat mir Blauberg kostenlos einen passenden Vorschlag mitgeliefert, inklusive Materialaufstellung.
Mit Hilfe der Bedienungs- und Montageanleitung des BlauFast Kits und den Verarbeitungshinweisen in Form des Planungsvorschlags war es gut machbar das System zu verbauen. Ich hatte natürlich die eine oder andere Rückfrage, diese konnte mir aber in Echtzeit vom technischen Support beantwortet werden. Bei der Verlegung half mir ein Freund, der sich handwerklich gut auskennt. An dieser Stelle tauchte ein Kritikpunkt auf, nämlich die gedämmten Rohre (Außen- und Fortluft), die zum einen schwer zu montieren waren und zum anderen etwas Bastelei erforderten. Als ich das beim Support erwähnte, wurde mir gesagt, dass Blauberg hier bereits am Nachbessern sei und zukünftig die bekannten Isopipe-Rohre eingesetzt werden sollen. Nachdem die Verrohrung lag, konnte ich weitere Maßnahmen am Bau vornehmen. Als diese fertig waren, kam es zur „Hochzeit“ zwischen der Verrohrung und der Lüftungsanlage.

Da ich nicht viel IT-Erfahrung hatte, wusste ich ehrlich gesagt nicht, was mich erwartet. Wie fast jeder mit Internet zuhause hatte ich aber meinen Router schon mal selber eingerichtet und kannte mich dadurch mit ein paar Begriffen aus. Wer so ein Basiswissen nicht hat, holt sich besser Hilfe. Ich folgte dann Schritt für Schritt der Anleitung und so war dieser Punkt relativ zügig erledigt. Hier eine grobe Erklärung zur Einrichtung der App und des Heimnetzwerks in meinen eigenen Worten:
Zuerst habe ich die App im App Store heruntergeladen. Das Lüftungsgerät hat ein eigenes WLAN, also musste ich erst eine Verbindung zwischen dem Lüftungsgerät und der App auf meinem Tablet herstellen. Eigentlich logisch, schließlich muss ich zuallererst einmal dem Gerät sagen, was es tun soll. Mit der Verbindung zwischen App und Lüftungsgerät habe ich ein kleines Netzwerk geschaffen. Nun konnte ich die App öffnen und im Grunde genommen mit der Einstellung und dem Betrieb loslegen. Bei mir wollte ich aber alles über meinen WLAN-Router eingerichtet haben, um aus meinem Heimnetzwerk auf die Anlage zugreifen zu können und später eine Smart Home Anbindung herzustellen. Damit habe ich Zugriff auf die App und kann darüber die Funktionen der Lüftungsanlage steuern. Also hatte ich die Zugriffsdaten vom Router bereitgelegt, um die App damit zu füttern und dem Lüftungsgerät zu sagen, dass es sich mit dem Router verbinden soll.
Für mich habe ich folgende Einstellungen gewählt:
Mo – Do:
8:30 – 9:30 Uhr Lüftungsstufe 3: erhöhte Lüftung nach der Nacht
9:30 Uhr – 16:30 Uhr Lüftungsstufe 2: leicht erhöhte Lüftung für frische Luft beim Heimkommen
16:30 – 08:30 Uhr Lüftungsstufe 1: geringe Lüftung für geringe Geräuschentwicklung
Fr:
7:30 – 9:00 Uhr Lüftungsstufe 3: erhöhte Lüftung nach der Nacht
09:00 – 14:00 Uhr Lüftungsstufe 1: geringe Lüftung für Ruhe im Homeoffice
14:00 – 15:00 Uhr Lüftungsstufe 2: erhöhte Lüftung, um einmal den Durchsatz zu erhöhen
15:00 – 7:30 Uhr Lüftungsstufe 1: geringe Lüftung für geringe Geräuschentwicklung
Sa – So:
9:00 – 10:00 Uhr Lüftungsstufe 3: erhöhte Lüftung nach der Nacht
10:00 – 18:00 Uhr Lüftungsstufe 2: leicht erhöhte Lüftung bei erhöhter Aktivität im Haus
18:00 – 9:30 Uhr Lüftungsstufe 1: geringe Lüftung für geringe Geräuschentwicklung
Man kann bis zu 6 Zeiträume pro Tag einstellen, was für eine individuelle Einstellung mehr als ausreichend ist. Was mir auch gut gefällt ist, dass ich neben der Lüftungsstufe auch die Temperatur vorgeben kann. Die ganzen Einstellungen können später mit der App oder nach Einrichtung auch über das Smart Home System einfach selber geändert werden. Das ist natürlich praktisch, und man benutzt die Lüftung nur so, wie man sie braucht und verbraucht nicht unnötig Strom.
Ganz zum Schluss mussten noch die Tellerventile zur Versorgung der einzelnen Räume mit Luft richtig eingestellt werden, um die anfangs geplanten und berechneten Luftmengen zu erreichen. Dazu hatte ich mir von meinem Heizungsinstallateur ein Anemometer oder zu Deutsch Luftmengenmessgerät organisiert.
Das musste ich an die Tellerventile halten, um die tatsächlichen Luftmengen zu messen, und dann so lange über das Tellerventil und

Ich habe mich eingehend mit den unterschiedlichen Systemen und Herstellern im Bereich Lüftungstechnik auseinandergesetzt. Daher kann ich sagen, dass Blauberg für mich der Preis-Leistungs- und Service-Sieger ist. Bei keinem anderen Hersteller bekomme ich so viel für mein Geld.
Im Gespräch mit meinem Blauberg-Ansprechpartner habe ich erfahren, dass Blauberg auch spezielle Schulungen anbietet, die regelmäßig bei Handels- und Fachpartnern durchgeführt werden, falls man sich für den Einbau eines zentralen Lüftungsgeräts besondere Kenntnisse aneignen will.
Die Vielfältigkeit der Steuerungsmöglichkeiten (über Smart Home, Einbindung der Steuerung über Router, Nutzung der App usw.) macht besonderen Spaß und ist wirklich gelungen.