
Die DIN 1946-6 soll übergreifend die ausreichende Belüftung von Gebäuden sicherstellen. Da Gebäude natürlich sehr unterschiedlich sein können und sehr unterschiedliche Nutzungsbedingungen haben, können sich auch sehr unterschiedliche Erfordernisse bezüglich der Belüftung ergeben. Die Gebäudelüftung muss je nach anfallendem Bedarf die nötige Leistungsfähigkeit haben, was auch die Planer bei der Erstellung und die Bauausführenden bei der Umsetzung des Lüftungskonzepts berücksichtigen müssen. Dafür fließen die Daten der Wohneinheit in die Ermittlung des Nennluftvolumenstroms ein. Neben diesem unterscheidet die DIN 1946-6 drei weitere graduell ansteigende Lüftungsstufen, die die nötige Lüftungsintensität an die aktuelle Nutzungssituation anpassen. Die Lüftungsstufen wurden anhand von Studien, Erfahrungswerten und Untersuchungen an Gebäuden festgelegt.