
Bei Allergikern, besonders bei Menschen die von Heuschnupfen geplagt werden, ist frische Luft und regelmäßiges Lüften unerlässlich. Das kann zu Hochzeiten des Pollenflugs zum echten Problem werden. Nur frühmorgens und spätabends oder zu Regenzeiten ist es da zu empfehlen das Fenster zu öffnen, denn das sind Zeiten, an denen weniger Pollen fliegen als am restlichen Tag.
Hier kann eine dezentrale Lüftungsanlage helfen und die Beschwerden, zumindest im Haus, lindern. Die entsprechenden Systeme enthalten Luftfilter, durch welche die Zuluft strömt, bevor sie in den Räumen verteilt wird. Von einigen wenigen Herstellern gibt es für Allergiker zu den regulären Filtern auch ganz spezielle Allergiefilter, die die Luft noch zusätzlich von Pollen reinigen. So wird eine maximal saubere Luft erreicht, die mit regulärer Fensterlüftung nicht realisierbar wäre. Doch, der Reihe nach:
Was den Schimmelpilz angeht, gedeiht dieser bestens in kalten Räumen mit hoher Feuchtigkeit. Dezentrale Lüftungsanlagen sind in der Lage, überschüssige Feuchtigkeit mit der Abluft aus dem Rauminneren nach draußen abzutransportieren. Fehlt dem Schimmelpilz die nötige Feuchtigkeit, breitet er sich nicht aus. Wird dazu noch angemessen geheizt, hat er es umso schwerer. Dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung entlasten zusätzlich den Heizaufwand.
