
Hallo, ich bin Thilo Maisberger (Name von der Redaktion geändert) und bin seit 15 Jahren Installateur. Mein Vater hat den Betrieb gegründet, vor 5 Jahren habe ich diesen übernommen. In den letzten Jahren hat sich die Branche stark verändert. Das Thema Lüftung ist bei uns immer wichtiger geworden. Seit einiger Zeit arbeite ich in diesem Bereich mit der Firma Blauberg Ventilatoren GmbH zusammen. Meine ersten Aufträge, bei denen ich eine Lüftungsanlage installieren musste, waren spannend. Neuer Bereich, neue Arbeitsweisen, einiges zu beachten.
Dazu kommt, dass die Digitalisierung auch vor unserer Branche keinen Halt macht. Es bringt nichts sich davor zu drücken und weiter zu machen wie bisher. Irgendwann kommt der Auftrag, bei dem man sich mit den neuen Standards auskennen muss – wie bei mir. Blauberg hat mich gebeten bei meinem aktuellen Projekt den neuen VENTO Expert A50-1 S10 W V.2 zu testen und meine Erfahrungen zu teilen.
Mein Kunde möchte den neuesten Standard in seinem neu gebauten Einfamilienhaus. Die neuesten Produkte, und wenn möglich alles digitalisiert und automatisiert.
Es geht um ein Einfamilienhaus mit 3 Etagen, 173,5 m², aufgeteilt wie folgt:
Anforderungen

Dadurch, dass der Architekt mit dem Energieberater gleich ein Energiekonzept entwickelt hatte und ein ausführlicher Auslegungsvorschlag nach DIN 1946-6 bei Blauberg angefordert wurde, konnte schon in der Rohbauphase an alles gedacht werden. Wir haben uns durch den eingebauten Rohbauträger die Kernlochbohrung gespart und alle Positionen der Lüfter wurden nach den Vorschlägen von Blauberg umgesetzt. Das hat Zeit und Geld gespart – Planung ist dabei die halbe Miete. Um das Lüftungskonzept richtig umzusetzen, habe ich folgende Lüfter und Stückzahlen bestellt:
Im ersten Schritt brachten wir die Verrohrung an und installierten die Außenhauben gleich, nachdem außen verputzt wurde, aber solange das Gerüst noch stand.
Das finde ich wichtig zu wissen, denn es gibt nichts Ärgerlicheres, als wenn man für jede Außenhaube seine Leiter verstellen muss, oder noch schlimmer, eine zusätzliche Hebebühne mieten muss.

Jetzt kommen wir an die eigentlich spannende Aufgabe: die Einrichtung und die Vernetzung der Geräte. Hier hat sich Blauberg einige Neuerungen beim V.2 überlegt. Besonders angenehm ist, dass ich meinen PC nicht mehr mit auf die Baustelle nehmen muss. Das erleichtert einiges. An Werkzeug benötige ich nur mein Tablet mit der neuen App, aber das habe ich sowieso immer dabei. Und einen Schraubenzieher, um die DIP-Schalter einzustellen. Schön ist, dass im Planungsvorschlag schon die Master- und Slave-Geräte bestimmt sind, sodass ich meine Geräte und Gruppen schnell und einfach definieren kann. An jedem Gerät muss ich die DIP-Schalter richtig positionieren und festlegen, welches Gerät in der ersten Inbetriebnahme für die Zu- oder Abluft verantwortlich ist. Das ist auch für den Querluftbetrieb nötig. Die Slave-Geräte suchen nun automatisch nach dem einen Master-Gerät.
Bei meinem Kunden sieht das folgendermaßen aus:
Mo – Do:
7:00 – 8:30 Uhr, Lüftungsstufe 3: Die Lüftung wird in den Schlafräumen nach der Nacht erhöht.
8:30 Uhr – 16:30 Uhr, Lüftungsstufe 1: Geringe Lüftung in allen Räumen, da niemand zuhause ist.
16:30 – 23:00 Uhr, Lüftungsstufe 2: Erhöhte Lüftung im Wohnraum.
23:00 – 7:30 Uhr, Lüftungsstufe 1: Geringe Lüftung in allen Räumen, da nachts die Aktivität niedrig ist.
Fr:
7:00 – 8:30 Uhr, Lüftungsstufe 3: Die Lüftung wird in den Schlafräumen nach der Nacht erhöht.
8:30 Uhr – 14:00 Uhr, Lüftungsstufe 1: Geringe Lüftung in allen Räumen, da niemand zuhause ist.
14:00 – 23:00 Uhr, Lüftungsstufe 2: Erhöhte Lüftung im Wohnraum.
23:00 – 7:30 Uhr, Lüftungsstufe 1: Geringe Lüftung in allen Räumen, da nachts die Aktivität niedrig ist.
Sa – So (hier ändert sich die Anforderung an die Lüftung, da man üblicherweise später aufsteht und sich länger zuhause aufhält)
8:30 – 10:00 Uhr, Lüftungsstufe 3: Die Lüftung wird in den Schlafräumen nach der Nacht erhöht.
10:00 Uhr – 18:00 Uhr, Lüftungsstufe 1: Geringe Lüftung in allen Schlafräumen.
9:30 – 23:00 Uhr, Lüftungsstufe 2: Erhöhte Lüftung im Wohnraum.
23:00 – 7:30 Uhr, Lüftungsstufe 1: Geringe Lüftung in allen Räumen, da nachts die Aktivität niedrig ist.
